| Rauchen aufhören mit der Raucherentwöhnung
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Wir haben rauchfrei-online.de (abgekürzt: rfo) prall gefüllt mit Informationen zum Thema Rauchen und Nichtrauchen. Genau so wichtig erscheint uns jedoch, was unsere Teilnehmer zu sagen haben. Deshalb können Sie bereits hier einen winzigen Ausschnitt dessen lesen, was sie geschrieben haben und was auch Sie (als zukünftigen RFOler?) schon jetzt interessieren dürfte. |
RauchenDie subjektiven Vorteile des RauchensWir kennen die Welt der Raucher. Wie Raucher ihren Alltag erleben und wie sie ihre Gefühlswelt mit den Zigaretten verbinden, ist für einen Nichtraucher nur schwer nachvollziehbar. Raucher werden dann manchmal von oben herab betrachtet. Wir tun das nicht. Weil wir wissen, was den Raucher an seine Zigaretten bindet. Oft kann man es als Liebe, nach einer Weile dann allerdings als Hassliebe bezeichnen.Die Zigarette als Belohnung Wenn ich mal wieder meine Wohnung putzen musste, nahm ich mir vor, während dieser Zeit nicht zu rauchen. Dann arbeitete ich so schnell wie möglich und wenn dann alles blinkte und strahlte, zündete ich mir eine Zigarette an. Dann zog ich den Rauch ganz tief ein und war stolz auf mich. Nach dem Joggen hab ich mich immer mit einer Zigarette belohnt. Klingt wahnsinnig, aber ich dachte mir: Wenn du Deinem Körper was richtig Gutes getan hast, dann darfst du auch eine rauchen. Eine Zigarette ist eine wunderbare Belohnung. Man kann sie sich selbst zum Geschenk machen. Dieses Geschenk wird nie langweilig und ich freu mich immer wieder darauf. Selbst wenn ich es mir schon tausend mal geschenkt habe. Ich denke immer wieder gern an die schönen Momente nach einer beendeten Aufgabe. Wenn der Zigarettenrauch die Lunge passiert und ein wohliges Gefühl der Entspanntheit sich breit macht. Zurück blicken, die Aufgabe noch einmal in Ruhe vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen... Ach wie schön waren diese Momente des gewollt einsamen Glückes. Rauchen schafft Freunde Rauchen fördert die Geselligkeit. Schon mit der Frage: "Hast Du mal Feuer?" kommt man bereits ins Gespräch. Ich gehe als Raucher durch die Stadt und treffe jemand: "Hallo, schön Dich zu sehen. Rauchste eine mit mir?" Und schon bleibt man für eine Kippenlänge beieinander stehen und unterhält sich. Als Nichtraucher sieht das so aus: "Hallo, schön Dich zu sehen. Wie gehts? Gut? Mir gehts auch gut. Du, ich muss weiter..." Nicht mal eine Minute, das wars. Raucher sind meist die sympathischeren und humorvolleren Menschen. Auf Festen oder in Kursen fühle ich mich im Rauchereckchen immer viel wohler als unter Nichtrauchern. Da wird viel mehr gelacht! Und man lernt nette Leute kennen. Zigaretten in der Pause Eine Zigarette schafft Abstand. Von der Welt, von Problemen und Angst, von Ärger und Wut. Man hat etwas in der Hand, um sich mal kurz abzuseilen. Und ich konnte von ganz weit weg auf mein Leben schauen, Pläne schmieden und meditieren. Immer muss ich kämpfen und für andere da sein. Wenn ich dann meine Zigarette rauche und endlich entspanne, dann kann ich etwas für mich ganz allein tun. Rauchen gegen Langeweile Man hat immer etwas zu tun. Ob beim Auto fahren, beim Fernsehen, beim auf den Bus warten und so weiter. Immer kann man rauchen (soweit es gerade erlaubt ist). Die armen Nichtraucher müssen einfach auf den Bus warten und können das gar nicht genießen - ein Raucher schon! Der hofft vielleicht sogar, dass der Bus noch nicht gleich kommt. Ein Raucher kann sich ständig und immer selbst helfen, wenn er nichts mit sich anzufangen weiß. Er kann eine rauchen und alles ist gut. Die Freundin Obwohl ich wusste, wie schädlich sie sind, hatte ich in Momenten, in denen es mir nicht gut ging, das Gefühl, mir bliebe doch nichts außer "meinen" Zigaretten. Die Zigarette ist meine beste Freundin. Sie ist immer da, wenn ich sie brauche, Tag und Nacht, 24 Stunden lang rund um die Uhr. Sie hat mich noch nie im Stich gelassen. Ich kann mich immer auf sie verlassen. Ich kann mich immer an ihr festhalten. Zigaretten als Helfer Die Zigaretten teilen meinen Tag ein: - Jetzt rauch ich eine und dann geh ich ins Bad, - Jetzt rauch ich eine und dann fang ich an zu arbeiten, - Jetzt rauch ich eine und dann geh ich nach Hause, - Jetzt rauch ich eine und dann geh ich ins Bett. Die Typen mit den hübschesten Mädchen, mit den größten Autos, die Erfolgreichen eben, alle rauchten. Ich erlebte diese Hilfe beim Führerschein, Segelschein, beim Programmieren. Ich bemerkte, dass ich nur programmieren konnte, wenn ich rauchte. Deshalb: Rauchen ist nicht nur gut, es ist notwendig!
RaucherentwöhnungJeder kann aufhörenAuch wenn es bereits mehrmals mit dem Rauchen aufhören nicht geklappt haben sollte, versuchen Sie es ruhig noch einmal. Hier bei rauchfrei-online.de. Wir versichern Ihnen: Jeder kann es schaffen! Das ist keine Angeberei oder übertriebene Reklame, unsere Erfahrung zeigt es.rauchfrei-online.de gibt es seit 10 Jahren. Mehrere Tausend Teilnehmer bestätigten uns immer wieder, dass unsere Mischung stimmt. Sie besteht aus der Analyse des eigenen Rauchens, der Vorbereitung auf die rauchfreie Zeit, der Begleitung durch ein ganzes rauchfreies Jahr und - vielleicht das Wichtigste - aus vielen Teilnehmern mit den gleichen Sorgen, Problemen, Hoffnungen und Erfolgserlebnissen. Ein paar Beispiele Wer ein Jahr lang rauchfrei ist, wird offiziell zum Nichtraucher ernannt und kann dann im "Blick zurück" zusammenfassend über seine persönlichen Erlebnisse bei der Raucherentwöhnung berichten. Ein paar kurze Ausschnitte sollen Ihnen Mut machen, endgültig den Weg ins rauchfreie Leben zu wagen (meist wird unsere Seite rauchfrei-online.de als rfo abgekürzt): Sehr abhängige Raucherin, 28 Jahre alt, 10 Jahre lang stark geraucht Aus meiner heutigen Sicht war es sehr einfach, aber wenn ich an die ersten Tage oder Wochen denke, wohl eher sehr schwer. Wenn ich an die erste Zeit denke, hat sich eine Frage bei mir eingeprägt: "Wann hört dieses Verlangen endlich auf?" ... Mein Leben hat sich grundlegend verändert. Ich mache wieder Musik, gebe mittlerweile auch Unterricht. Ich knabbere keine Fingernägel mehr und habe das Gefühl, alles erreichen zu können was ich will. Mein Selbstbewusstsein wächst mit jeder nichtgerauchten Zigarette. Sehr abhängiger Raucher, 48 Jahre alt, 34 Jahre lang stark geraucht Ich glaube, so mit 13 oder 14 begann ich zu Rauchen. Auf jeden Fall hat mir meine Mutter mit 15 die erste offizielle Zigarette angeboten und seitdem habe ich öffentlich geraucht. Der Ausstieg war schwerer als ich dachte. Es waren die Begleitumstände, wie Unkonzentriertheit, Gereiztheit usw. Verstehen konnten die Situation eigentlich nur die, die selbst mal so drauf waren. Zu rfo: Es hilft einfach ungemein, wenn man sich mit Leidensgenossen austauschen kann (zuhause hört einem eh keiner zu). Ansonsten: Ohne rauchfrei-online hätte ich es nicht geschafft; man braucht einfach die Ansprache. Machen wir uns nichts vor: es war/ist ein Entzug und den schafft man alleine nicht. Abhängige Raucherin, 35 Jahre alt, 20 Jahre lang stark geraucht Mein Leben hat sich insgesamt sehr verändert. Dieses damals als angenehm empfundene selbstzerstörerische Element wie "Nächte durchqualmen", "einen Roman durchqualmen"..., das ist vorbei. Ja, ich gehe noch auf Parties, und ich lese auch noch und spiele Doppelkopf *g*, aber all das ist um einen exzessiven Aspekt geschrumpft. Verändert hat sich auch, dass ich mir überhaupt keine Gedanken mehr darüber machen muss, wo ich rauchen kann, wann ich rauchen kann, mit wem ich wann die nächste rauchen kann etc. - habe also unheimlich viel Hirnzeit für Wichtigeres übrig. Zu weiteren Leistungen hat mich mein Ausstieg allerdings nicht beflügelt - ich erstarre vor Ehrfurcht vor denjenigen rfo-lern, die es zum Supersportler geschafft haben; ich gehöre nicht dazu... Auf rfo habe ich schon einige hingewiesen, und ich glaube schon, dass mein Beispiel einige, die sich für "genau so hoffnungslose Fälle" wie mich gehalten haben, zum Nachdenken gebracht hat und dass sie sehen, dass sie auch eine reale Chance haben. Ohne rfo hätte ich es nicht geschafft. Die Vorbereitung war das wichtigste; sie hat mir noch mal vor Augen geführt, dass ich wirklich nicht mehr will, und hat sogar meinen Entschluss noch um eine Woche vorgezogen. Auch von den anderen hier habe ich sehr profitiert. Aus ihren Erfahrungen konnte ich lesen, dass alles, was ich erlebte, völlig normal war, und ich habe auch gesehen, wem es durch welche innere Haltung besonders leicht, und auch wem es durch welche innere Haltung besonders schwer gefallen ist. Da habe ich mir viel dabei abgeguckt. Viele Lieblingstagebücher hatte ich, die ich neidisch und voller Hochachtung durchgeblättert habe. Die Pokalhüpferei, die Gratulationen, das hat gut getan. Doch, rfo ist ne tolle Sache. SchwangerschaftGibt es eine schönere Motivation aufzuhören, als ein Baby?Werdenden Müttern helfen wir besonders gern. Möglichst noch, bevor sie schwanger werden. Eine rfo-Teilnehmerin schenkte nun sogar Zwillingen das Leben Sie schrieb uns: "Tom Hendrik (3.400 g - 51,5 cm) und Leon Niklas (2.400 g - 48 cm) erblickten am 4.12. gegen 13.28 h das Licht der Welt. Die ersten RFO-Zwillinge? Ich hoffe, alle sind soweit noch sauber und tapfer dabei, mich hat es ja schon gejuckt, auf das freudige Ereignisse mal nen kleinen Glimmstengel... Aber nein nein, ich halte durch. Viele Grüße an alle, die das hier lesen." Und das hier sind Tom und Leon:
Viel zu viele werdende Mütter schaffen es nicht, ihrem Kind zuliebe während der Schwangerschaft auf die Zigaretten zu verzichten. Nirgendwo kann man besser beobachten, wie süchtig Nikotin machen kann. Nüchtern betrachtet ist es eine Kindesmisshandlung. rfo würde sehr gern helfen, diese zu vermeiden. Mehr Details zu Schwangerschaft und Rauchen RaucherRauchen hat mehrere StadienSie können vergleichen, in welchem Stadium des Rauchens Sie sich derzeit befinden. Wenn Sie nicht so recht wissen, ob Sie das Rauchen aufgeben sollen, ja ob Sie überhaupt den Mut zur endgültigen Raucherentwöhnung aufbringen, dann können Sie hier schon mal ein paar wichtige Informationen zum Thema Abhängigkeit und zu den biochemischen Vorgängen in Ihrem Gehirn finden. rauchfrei-online.de ist unabhängig Wir stehen weder auf der Seite der Nikotingegner noch auf der Seite der Zigarettenhersteller, oder der Pharmaindustrie. Wir sind für Raucher da, die aufhören wollen. Wir versuchen auch nicht, Raucher umzustimmen. Wer sich aber vorgenommen hat, rauchfrei zu werden, den nehmen wir so an, wie er ist und helfen ihm mit allen Tipps und Tricks, die per Internet möglich sind. Weitere gute Informationen Es gibt etliche Seiten im Internet, die sich mit Rauchern und Nichtrauchern beschäftigen. Hier ist eine kleine Auswahl:
- Das Dt. Krebsforschungszentrum und Ihr Rauchertelefon |